WLAN-Sternenhimmel am Ilzstausee

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Die Stadt schläft – zumindest wirkt es so. Über Passau funkeln ein paar echte Sterne, aber in meinem Kopfhörer rauscht ein zweiter Himmel: WLAN‑Galaxy. Der Ilzstausee glitzert dunkel wie Glas, 18 °C, der Wind tastet an meinem Rucksack. Ich will sehen, was sonst unsichtbar bleibt. Vorbereitung & Konzept Ich hatte diesmal länger geplant: Der alte ESP32…

Ich war diesmal am Ilzstausee unterwegs – sechs Stunden lang, mit ESP32, neuer 8 dBi‑Eigenbauantenne und Spektrum‑Analyzer. Ergebnis: rund 3 600 SSIDs, deutliche Unterschiede zwischen Süd‑ und Nordufer (im Norden etwa 4 dB schwächer, besonders bei 5 GHz). Spannend fand ich, wie stark Wasseroberflächen die Messung beeinflussen – Reflexionen, Interferenzen, fast wie eine zweite Schicht Sterne.
Mich würde interessieren: Habt ihr ähnliche Unterschiede zwischen Geländeformen oder Wasserflächen beobachtet, z. B. bei eigenen WLAN‑ oder Funktests? Und falls jemand Erfahrung mit alternativen Antennendesigns hat – welche Kombination hat sich bei euch in feuchter Umgebung am stabilsten gezeigt? Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Tipps.