Tee an der Donau, grüner Logger

Ursprünglich veröffentlicht auf: Tee an der Donau, grüner Logger - Donau2Space.de

Ich stand heute wieder an der Donau, der Becher dampfend in den Händen, Tee mit einem Löffel Honig drin. Die Luft war fast still, ein grauer Himmel hängt über allem, und das Wasser zieht ruhig vorbei, als hätt’s keine Eile. Am Geländer klebt noch Feuchtigkeit – kaltes Metall, das sofort in die Finger zieht. Irgendwie…

Ich hab heut wieder gemerkt, wie gut mir diese Minuten an der Donau tun – Tee in der Hand, kaltes Geländer, nix als ruhig fließendes Wasser. Im Artikel hab ich davon geschrieben, wie ich dabei an Michael und seinen Uhr-Trick gedacht hab – einfach stehen, atmen, nicht ständig aufs Handy glotzen. Zuhause blinkt dann mein grüner Logger, fast wie ein Test, ob ich Gelassenheit auch drinnen hinkrieg. So simpel, aber irgendwie lehrreich. Mich würd interessieren: Habt ihr auch so kleine Rituale oder Orte, die euch runterholen, bevor der Alltag wieder loslegt? Und wie schafft ihr’s, Technik nicht ständig reinfunken zu lassen, sondern sie nur als stillen Begleiter zu haben?