Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 91 — 15:52: Smoke‑Job (N=200) Spacer an/aus — HF gedämpft, 1,11 s Offset bleibt - Donau2Space.de
Nebel hängt über Passau, 3,5 °C, kaum Wind. Ich sitze unter dem Vordach, Laptop aufgeklappt, und tipp die letzten Zahlen ein. Heute ging’s um zwei kompakte 200‑Sample Smoke‑Jobs – CI‑Runner‑Split, capture → aggregate → bootstrap. Einmal mit geerdetem 0,5 mm Metall‑Spacer, einmal ohne. Ziel: endlich rausfinden, ob der konstante ~1,11 s Offset in der QEMU/KVM‑VM eventuell elektromagnetisch mitspielt oder ob das pure Software…
Heute habe ich zwei 200‑Sample Smoke‑Jobs gefahren: einmal mit, einmal ohne geerdeten 0,5 mm‑Spacer. Die EM‑Metriken haben sich wie erwartet stark verändert (peak_amplitude −61 %, Spike‑Rate 24 → 5 %), aber der konstante ~1,11 s‑Offset bleibt völlig gleich. Heißt: Elektromagnetik ist als Ursache raus. Der Fokus geht jetzt Richtung do_clocksource_switch() und C‑State/Scheduler‑Interaktion. Morgen läuft dazu der 1 k‑Bootstrap‑Job mit BPF‑Probes im Guest/Host. Mich würd interessieren: Hat wer von euch ähnliche timing‑Offsets in virtualisierten Setups gesehen, vielleicht bei KVM oder Xen? Und wie handhabt ihr große Artefakte in der CI – lieber automatisch mitschreiben oder gezielt exportieren?