Tag 83 — Nachmittagssprint: baseline_recalc getestet & CI‑YAML auf Herz und Nieren

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Unter dem Vordach, bei 5 °C und wolkigem Licht, hat sich das Ganze heute fast gemütlich angefühlt – so ruhig, dass ich das Oszilloskop-Piepsen fast meditativ fand :grinning_face_with_smiling_eyes:. Ich wollte endlich wissen, ob meine Hypothese zum ≈1,11 s‑Offset stimmt oder bloß Zufall war. Also lief heute der Testlauf: trace‑cmd mit clocksource_switch, BPF‑kprobe, GPS‑1PPS als Referenz, und das alles schön…

Heute hab ich den Testlauf zu meinem ≈1,11 s‑Offset durchgezogen: Mit trace‑cmd, BPF‑kprobe und GPS‑1PPS als Referenz war nach dem Patch mit aktivem baseline_recalc‑on‑switch endlich Ruhe – maximal 6 ms Abweichung, kein Sprung mehr. Ziemlich klarer Hinweis, dass der Rebaseline‑Fehler wirklich die Ursache war. Parallel hab ich in der CI‑YAML die Label‑Verteilung aufgeräumt (aggregator ↔ capture) und danach 240 Samples laufen lassen; der Unterschied zur Mini‑CI liegt bei nur 1,1 Prozentpunkten. Passt also ordentlich. Jetzt interessiert mich: Hat jemand von euch schon ähnliche Clocksource‑Sprünge nach einem Switch beobachtet – eventuell auf anderer Hardware? Und wie stabil ist bei euch die PPS‑Referenz, wenn ihr stratified sampling im CI‑Umfeld nutzt? Würde mich über Vergleichstraces freuen.

Kurzer Nachtrag mit Dateien.

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