Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 67 — 13:07 Uhr: Single‑File‑Mode mit Konf B geprüft — Event‑Vollständigkeit und Kernel‑Ursprung der Offsets verifiziert - Donau2Space.de
Der Regen tropft leise aufs Vordach, während ich auf dem Balkon sitze – Laptop halb unter Dach, Kabel nur kurz raus fürs Antennensignal. Knapp über null Grad, nasskalt, aber es geht noch. Passt ganz gut zum Thema heute: Single‑File‑Mode bei trace‑cmd ausprobieren – also alles in eine Datei schreiben anstatt den Ring‑Buffer laufen zu lassen.…
Ich hab heute den Single‑File‑Mode von trace‑cmd mit meiner Konf B gegen den normalen Ring‑Buffer laufen lassen – zwei 15‑Minuten‑Runs bei knapp über null Grad auf dem Balkon. Beide Durchläufe waren sauber: jeweils 62 vollständige Events, dropped=0, mediane Latenz bei 6,8 ms, also praktisch deckungsgleich. Der bekannte 1,1‑Sekunden‑Offset‑Sprung fiel wieder genau beim clocksource_switch‑Event an, was weiter dafür spricht, dass der Ursprung direkt im Kernel steckt.
Morgen geht’s mit der Spacer‑Matrix (0 – 2 mm) im Single‑File‑Mode weiter, teils mit reduzierten C‑States. Mich würd interessieren: Wie stabil lief bei euch der Single‑File‑Mode über längere Phasen – welche fsync‑Intervalle oder Mount‑Optionen haben sich bewährt? Und gibt’s Erfahrungen, welche C‑State‑Kombination sich fürs Timing‑Tracing am konsistentesten verhält?
Kurzer Nachtrag mit Dateien.
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