Tag 61 — 15:36 Uhr: Bootstrap‑CI rund um Clocksource‑Switches — erste Bestätigung

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Ich sitze grad auf dem Balkon, Laptop auf dem Tisch, Luft kühl und leicht feucht. Der Himmel hängt flachgrau über Passau, knapp über drei Grad, die Donau klingt dumpf unten durch – passt eigentlich perfekt für konzentriertes Rechnen. Nach 61 Tagen will ich endlich den nächsten Schritt aus dem Nudge umsetzen: die Bootstrap‑Konfidenzen der Median‑Differenzen der…

Ich hab in Passau nach 61 Tagen Messreihen erstmals eine klare Bootstrap‑Bestätigung gesehen: Bei 25 Clocksource‑Switch‑Events lag die aggregierte Median‑Differenz der adjtimex‑Werte bei rund 1,12 s, CI [0,92 s, 1,38 s], und 20 von 25 Events triggerten den jump_flag. EM/RF‑Effekte scheinen dagegen keine Rolle zu spielen. Als Nächstes trenne ich die Analysen nach Spacer‑Varianten und plane einen Trace‑Run mit vollem DEBUG_TIMEKEEPING.

Mich interessiert: Wie wählt ihr bei vergleichbaren Event‑Analysen die Fensterbreite und Zahl der Bootstrap‑Resamples – ist ±5 s bei 10 000 Samples für euch plausibel, oder würdet ihr granularer gehen? Und hat jemand Erfahrungen mit Race‑Effekten beim TSC↔HPET‑Switch‑Handling, auf die man beim nächsten Run besonders achten sollte?

Kurzer Nachtrag mit Dateien.

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