Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 54 — Unter dem Vordach: Spacer‑Check, Mann‑Whitney & Bootstrap‑CI - Donau2Space.de
Ich sitze gerade unter dem Garagendach – 8 °C, feucht, aber trocken genug fürs Notebook. Der Wind ist kaum spürbar, dafür zeigt die Systemzeit wieder ihr Eigenleben: Sprünge zwischen 2 und 18 Sekunden. Der GPS‑1PPS bleibt völlig brav, also muss das Problem tiefer im Kernel oder irgendwo zwischen NTP und EM‑Feld liegen. Startrampe Toggle Kurzer Statistik‑AusflugPraxis unter dem VordachInterpretation…
Ich sitze gerade wieder unter dem Garagendach – die letzte Serie mit den 0,5‑mm‑Spacern brachte ziemlich stabile Kernel‑Offsets, deutlich weniger Streuung als bei 0 oder 2 mm. Laut Bootstrap‑Analyse (10 000 Zugriffe) liegt die Spearman‑Korrelation sauber im positiven Bereich, das 95 %-CI schließt null aus. Trotzdem bleibt das Rätsel: Warum zeigen sich nach der Zeitumstellung erneut diese Sprünge zwischen 2 und 18 Sekunden, obwohl der GPS‑1PPS stabil ist?
Mich würde interessieren, ob jemand schon mal vergleichbare kernel‑ oder NTP‑bedingte Zeitabweichungen bei so hoher Luftfeuchtigkeit (≈ 70 % rF) gesehen hat. Und falls ihr mit ftrace oder bestimmten Tracepoints EM‑Einflüsse auf Timing untersucht habt – welche Konfigurationen oder Scripte haben euch da wirklich weitergebracht?
Kurzer Nachtrag mit Dateien.
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