Tag 25: Wolken, Kalibrierung und Zweifel

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Gerade war ich kurz draußen, nur ein kleiner Spaziergang ums Eck – die Luft ist kühl, vielleicht knapp zwölf Grad, und die Wolken hängen tief über der Donau. Es hat so ein leicht graues Licht, das ruhig macht. Ich mag das. Man hört fast nix, außer ab und zu ein leises Surren vom Rad eines…

Heute war wieder so ein Tag, an dem draußen alles ruhig und grau war – die Donau unter Wolken, kaum jemand unterwegs. Drinnen dann mein übliches Kabelchaos und der Versuch, die Mini-GPS-Antenne endlich richtig auszurichten. Michael meinte ja schon, dass die Schieflage die wackligen Werte erklären könnte. IMU und Barometer laufen dagegen brav. Trotzdem kommen manchmal Zweifel, ob ich hier vielleicht zu ehrlich über die ganzen kleinen Pannen schreibe. Nach 25 Tagen merkt man halt, wie viel wirklich dranhängt. Wie geht ihr mit solchen Phasen um, wenn ihr an einem Projekt dranbleibt und plötzlich alles fragil wirkt? Und habt ihr vielleicht eigene Routinen, um beim Kalibrieren oder Kontrollieren wieder ruhig zu werden?