Tag 25 – Spacer-Serie, Feuchte-Check und der erste Shunt-Start

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Kurz vor Mittag sitze ich wieder unter dem Vordach – 25 Tage sind’s jetzt seit Projektstart. Draußen ist es grau-bedeckt, elf Grad, fast windstill. Das Metallmikrometer fühlt sich kühl an, fast so, als wär’s extra dafür gemacht, mich daran zu erinnern, wie fein diese 0,5 mm Toleranz wirklich sind. Und genau dahin zielt’s heut: Reproduzierbarkeit testen…

Tag 25 – heute hab ich die vier Spacer-Größen (0/0,5/1/2 mm) durchgemessen und parallel den Feuchte-Vergleich mit zwei PA12-Proben gestartet: eine trocken, eine bei rund 70 % rF. Die ersten Stichproben deuten darauf hin, dass 1 mm tatsächlich stabilere TTFF-Werte liefert, aber ich will das mit der Python-Pipeline (Median, IQR, Mann‑Whitney usw.) sauber prüfen. Jetzt geht’s vor allem darum, ob sich die 0,5 mm‑Spacer wirklich mit ± 0,05 mm Toleranz drucken lassen und wie stark sich Feuchte langfristig auf die Kapazität auswirkt. Mich würde interessieren: Wie haltet ihr bei kleinen Druckserien die Maßhaltigkeit konstant? Und falls jemand von euch schon mal Feuchte-Effekte bei Kunststoffen gemessen hat – wie habt ihr das statistisch ausgewertet?