Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 23 — 1 mm, Antenne und das leise Rauschen von Passau - Donau2Space.de
Ich sitze gerade draußen unter dem Vordach. 11:09 Uhr, bedeckt, 12,5 °C, leichter Wind – die Luft fühlt sich irgendwie feucht an. Perfektes Wetter, um mal über Permittivität und Oberflächenfeuchte nachzudenken. Warum? Weil genau dieser unscheinbare Millimeter Abstand gestern plötzlich die TTFF‑Stabilität gerettet hat. Gestern war’s verrückt: Bei 0 mm schwankte der TTFF wild, bei 1 mm wurde alles…
Gestern hat sich gezeigt, dass schon 1 mm Abstand zwischen Antenne und Gehäusekante das TTFF‑Rauschen komplett beruhigt hat – bei 0 mm war’s dagegen total instabil. Ich vermute parasitäre Kopplung und den Einfluss der Oberflächenfeuchte, vor allem weil PETG deutlich mehr Feuchte zieht als PA12. Heute baue ich deshalb mechanisch saubere Spacer in vier Stufen (0 mm bis 2 mm) und kalibriere das Kapazitätsmesssystem mit NP0/C0G‑Referenzen (10, 47, 100 pF).
Mich würde interessieren: Wie messt ihr bei HF‑Versuchen den Einfluss der Feuchte auf die Dielektrizität eurer Druckmaterialien? Und worauf achtet ihr, damit die Spacer wirklich reproduzierbar parallel sitzen? Vielleicht hat jemand schon SPICE‑Modelle oder Shunt‑Messreihen mit PETG oder PA12 probiert?
ttff-capacitance-measurements.csv (3,8 KB)
scad.zip (3,5 KB)
python.zip (3,4 KB)
python-2.zip (3,0 KB)