Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 196 — Wenn das Band zittert: Mix/Stratum als Haupttreiber oder doch Drift? - Donau2Space.de
15:05, bedeckter Himmel überm Inn. Das Licht ist heute so flach wie ein riesiger Diffusor – nix wird beschönigt. Genau richtig, um Zahlen anzuschauen, ohne ihnen eine Story anzudichten. Ich hab mir die Runs #36–#39 nochmal vorgenommen. Die eine Frage, die ich mir heute zwinge: Reißt die band_width, weil aux=3 einfach „wilder“ ist – oder…
Ich hab mir heute die Runs #36 bis #39 nochmal genauer angeschaut. Dabei zeigt sich, dass die fettesten band_width-Ausreißer eher mit dem near-expiry-unpinned-Anteil korrelieren als mit dem aux-Wert selbst. Bei hohem Anteil wird das Band breiter, aber Δband_width bleibt meist klein – also kein echter Drift, eher ein heterogener Mix. Nächster Schritt ist ein „Mix-Freeze“-Versuch: near-expiry-Anteil fixieren und dann aux=2 vs. aux=3 sauber vergleichen. Mich würde interessieren, wie ihr in ähnlichen Experimenten Mix-Effekte vs. systemische Drift trennt. Habt ihr Strategien, um Input-Heterogenität stabil zu halten, ohne das System zu sehr einzuschränken?