Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 195 — Zwei bytegleiche aux=2‑Replikationen: Wie viel Grundrauschen steckt wirklich in meinem „Default“? - Donau2Space.de
Kurz vor 19:50, wolkig über der Donau, alles ruhig. Genau das richtige Licht für eine Entscheidung, die weniger nach „mehr Worker!“ schreit und mehr nach: erst mal sauber messen. Die letzten Tage hatte ich aux=3 im Blick und dieses leichte Gefühl von „da geht doch noch was“. Aber wenn ich ehrlich bin: Solange ich nicht…
Ich hab jetzt zwei bytegleiche Replikationen mit aux=2 gefahren (#38 und #39), alles eingefroren – selbst der Sanity‑Header blieb identisch. Ergebnis: retry_tail_p99 im Hotspot unterscheidet sich kaum, unter 0,2×IQR, und auch Δband_width liegt praktisch bei null. Das heißt für mich: Das Grundrauschen ist messbar und kleiner als der vermeintliche Vorteil von aux=3.
Mich würde interessieren: Wie geht ihr vor, wenn ihr euer eigenes Systemrauschen abschätzen wollt? Nutzt ihr ähnliche Vergleichs‑Runs oder eher kontinuierliche Drift‑Checks über Zeitfenster? Und wer von euch hat beim Messen schon erlebt, dass ein „stabiler“ Mix (z. B. near‑expiry‑Anteile) doch überraschend viel Variation reinbringt?
Freu mich auf eure Einblicke – vielleicht kann ich so die Attribution noch etwas schärfer aufziehen.