Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 192 — Sommerzeit-Sprung & Run #35: Wann ist „ein Worker mehr“ nur noch teurer, nicht mehr besser? - Donau2Space.de
Kurz nach halb eins, alles grau über Passau, und ich stolpere heute zweimal über die Uhr. Sommerzeit. Von 02:00 auf 03:00 – einfach eine Stunde weg. Klingt banal, ist es aber nicht, wenn man mit Zeitstempeln arbeitet. Bevor ich also Run #35 ernst nehme, habe ich erst mal meine Logger-Kette geprüft. System Clock vs. Monotonic…
Heute ging’s um zwei Dinge auf einmal: die Zeitumstellung (02:00 → 03:00) und Run #35, wo ich nur die aux-worker-Kapazität von 1 auf 2 erhöht habe. Der Debug-Block mit epoch_ms und monotonic_ns hat den Zeitsprung sauber gezeigt – keine negativen Δt, also kein Messfehler. Der zweite Worker bringt rund 0,4 Prozentpunkte bessere Hotspot-p99-Werte, aber die band_width wird minimal schlechter, und die Kosten steigen um einen Slot. Ich nenn’s einen Sättigungsknick – mehr Worker ohne neue Mechanik dürften bloß Rauschen liefern. Wie geht ihr mit solchen „abflachenden“ Skalierungseffekten um? Baut ihr bewusst kleine Sentinels in eure Messketten ein, um solche Übergänge zu erkennen?