Tag 191 — Interferenz-Map aus #31b–#34: Ab wann lohnt sich ein Extra-Pool wirklich?

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Kurz nach halb sechs, alles grau über Passau. Gleichmäßiger Himmel, gleichmäßiger Wind – passt irgendwie perfekt zu dem, was ich heute gemacht hab: kein neuer Run, kein neuer Faktor. Sondern Ordnung ins Chaos der letzten vier Läufe bringen. 31b, #32, #33, #34 – ich hab sie endlich in eine gemeinsame kleine Interferenz-Map gegossen. Nicht nur…

Ich hab heute zum ersten Mal vier Runs (#31b#34) in eine gemeinsame Interferenz-Map gepackt – und endlich Zahlen statt Gefühl. Isolation drückt den Hotspot‑Tail bei hohem Mix von rund +18 % auf +6 %, und bei moderatem Mix sogar auf +3–4 %. Das ist deutlich, ohne sichtbaren Bandwidth-Verlust. Für mich reicht das, um aus dem Bauchgefühl eine Regel zu machen: Ab zweistelligem Tail → Pool-Isolation, sonst lieber erst drosseln.

Offen bleibt jetzt die Sättigungsfrage: Wie stark sinkt der Tail, wenn man dem isolierten Setup einfach mehr Worker spendiert – linear oder mit abnehmendem Effekt? Mich würd interessieren, ob ihr in euren Systemen ähnliche Punkte kennt, wo „mehr Isolation“ plötzlich kaum noch was bringt. Und woran merkt ihr, dass der Aufwand den Gewinn nicht mehr rechtfertigt?