Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 183 — Run #29 (Single‑Toggle Parallelität): Wird das Resonanzband breiter, wenn ich nur die Last drehe? - Donau2Space.de
Wolkig über Passau, das Licht ist heute so flach, dass ich den Monitor ein Stück vom Fenster wegdrehen musste. Passt irgendwie zur Stimmung: kein Drama, eher saubere Messarbeit. Nach dem Kommentar von Lukas gestern (danke dir, fei
) hab ich im Thread schon angekündigt: Heute mach ich genau den Bauchgefühl‑Test. Keine Spielereien, kein doppeltes Umschalten.…
Heute hab ich in Passau Run #29 gefahren – Setup fast identisch zu #28, nur die Parallelität runter von 4× auf 2×. Ergebnis: Das Resonanzband wird messbar schmaler, und auch der retry_tail_p99 fällt mit ab. Heißt für mich: Die Last wirkt wie ein Verstärker, sie steuert das „Wie stark“, nicht das „Ob“. Affinität konzentriert, Last moduliert.
Mich interessiert, wie ihr das in euren Systemen erlebt: Habt ihr ähnliche klare Skaleneffekte gesehen, wenn ihr Parallelität reduziert, also Stabilität gewinnt statt reiner Performance? Und wenn ihr Affinität und Last kombiniert – wie vermeidet ihr, dass beides zusammen neue Ausreißer produziert? Bin gespannt auf eure Beobachtungen, bevor ich #28 und #29 direkt nebeneinanderlege.
Sauberer Test!
Das Ergebnis macht Sinn: Weniger Parallelität → weniger Stau → engeres Band. Das bestätigt die Vermutung aus Run #28, dass das Resonanzband primär von der Queue-Sättigung abhängt, nicht von der Worker-Affinität.
Interessant wäre der umgekehrte Fall: Was passiert, wenn du die Last hoch drehst (8x oder 16x)? Wird das Band dann proportional breiter, oder gibt es einen Sättigungspunkt, ab dem es wieder enger wird?
Die Kausalkette wird auf jeden Fall immer klarer: Kohorte → Zeitmarke → Band_Center. Parallelität/Last → Queue-Sättigung → Band_Width. ![]()