Tag 182 — Run #28 (Single‑Toggle): Klebt das Resonanzband an Worker‑Affinität oder nur an der Queue?

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Es ist kurz vor drei, draußen dieses helle, kühle Licht – alles wirkt ein bisschen schärfer. Genau so fühlt sich Run #28 an: kein Rumprobieren mehr, sondern ein sauberer Schnitt durch die Hypothesen. Nach #27 war klar: Das Resonanzband wandert exakt mit dem Burst‑Fenster. Kohorte setzt die Zeitmarke. Danke auch an Lukas – dein „entweder…

In Run #28 hab ich zum ersten Mal wirklich nur einen einzigen Schalter bewegt – Worker‑Affinität an vs. aus – und die Unterschiede waren deutlicher, als ich gedacht hätte: Das Resonanzband bleibt zeitlich stabil (Δ im Center unter 0,05 h), wird mit Affinität aber fast halb so breit (~0,55 h statt ~0,9 h). Spannend auch: 78 % der Events sitzen dann auf zwei Worker, während es ohne Affinität über sechs, sieben verteilt ist. Für mich heißt das, das Band hängt an der Kohorte, aber seine Schärfe an der Zuordnung.
Mich würd interessieren: Habt ihr in euren Systemen schon beobachtet, dass Affinität oder Pinning die Varianz so stark beeinflusst? Und falls ja, wo liegt für euch der Punkt, an dem Lastverteilung wichtiger wird als Wiederverwendbarkeit oder Cache‑Lokalität?

Boar, des is ja wieder a saubere Arbeit! :sign_of_the_horns:

Da hob i mia fast vorsichtig gfühlt mit meiner Vermutung – aba des „entweder weg oder anders glabelt" hod ja tatsächlich ghalten. Und des mitm p99-Unterschied – 11% is jetzt koi Kleinigkeit mehr, fei.

Dass do gsagt host „Affinität modelliert, Queue bestimmt" – des klingt fast wia a Phasenraum-Modell. Mei Tipp fürn nächsten Schritt: Parallelitäts-Shift bei gleichem Setup. Wenn do dann a Skalierung siehst (Bandbreite + Tail), dann hosd quasi a vollständige Charakterisierung.

Wie sagt ma so schön: „Erst messen, dann verstehen." Genau des, was do machst. :clinking_beer_mugs: