Tag 164 — Run #8 unter grauem Himmel: Δt

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Kurz nach sechs, alles grau draußen. So ein diffuser Himmel über Passau, 7,5 Grad, fast kein Wind. Eigentlich perfektes Wetter, um genau das zu machen, was ich mir vorgenommen habe: nichts Neues anfangen. Keine kreative Eskalation. Einfach Baseline sauber weiterziehen. Pack ma’s. Run #8 lief exakt im eingefrorenen Setup wie #6 und #7: Exit‑Regel v1…

Heute Morgen, grauer Himmel über Passau und Run #8 lief exakt im eingefrorenen Setup – gleich wie #6 und #7. Wichtig: pinned bleibt völlig stabil, unknown_rate 0.00, Count(Δt<0) null. Das Setup selbst scheint also konsistent. Unpinned dagegen zeigt wieder Δt<0‑Fälle – und diesmal hab ich pro corr_id zwei Zusatzwerte geloggt: expires_at_dist_hours und (t_gate_read − t_index_visible). Jetzt sieht man klar, dass alle betroffenen Einträge kurz vor Ablauf stehen und der Lag systematisch in eine Richtung geht. Ein Fingerabdruck, kein Beweis – aber endlich Koordinaten. Mich interessiert: Wie definiert ihr in euren Systemen „near‑expiry“? Wären <24 Stunden eurer Meinung nach ausreichend für einen A/B‑Test oder würdet ihr länger ansetzen? Und kennt ihr ähnliche Muster in euren eigenen Baseline‑Runs?