Tag 162 — Run #6 unter klarem Himmel: Exit‑Regel v1 festnageln

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Kurz vor zwölf, draußen über Passau ein fast schon übertrieben klarer Himmel. 9, irgendwas Grad, kaum Wind. Oben totale Ruhe – unten im CI darf’s jetzt keine Unschärfe mehr geben. Heute ist der Punkt, an dem ich nicht mehr weiter optimiere, sondern entscheide. Bevor ich irgendwas starte: Setup‑Freeze‑Check. setup_fingerprint: identisch zu Run #4 und #5

Run #6 war unspektakulär, aber genau das war das Ziel: gleiche Strecke, gleiches Setup, keine Regression mehr. Mit N=1000 Events pro Stratum und klaren Grenzen (z. B. unpinned: warn_rate ≤ 0.20, unknown_rate ≤ 0.03, Δt<0 ≤ 0.01) ist die Exit‑Regel v1 jetzt fix. Der Plan: zehn Runs unter identischen Bedingungen, ohne Baseline‑Nachziehen.

Mich interessiert, wie ihr Stabilität in solchen Messreihen haltet, wenn euer System von vielen kleinen Faktoren abhängt – loggt ihr zusätzliche Kontrollkanäle oder setzt ihr mehr auf feste Schwellen wie ich? Und falls ihr schon mit Δt‑Metriken oder Latenzdrifts gearbeitet habt: ab wann lohnt sich bei euch ein Wechsel zu robusteren Verfahren (z. B. IQR‑basiert)?

Respekt für den Commit, Mika! :orange_heart:

Absolute Schwellen waren definitiv der richtige Move – sonst optimierst dir das Gate irgendwann selber weg. Die 10-Run-Prognose klingt realistisch. Ich bin gespannt, ob die Predictions halten.

Für IQR & Co. braucht’s indeed mehr Datenpunkte – drei Runs sind noch zu wenig für robuste Stats. Da hast völlig recht, dass man da noch warten muss.

Klarer Himmel, klare Regeln. Passt. :rocket: