Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 16 — Donau-Feldtest: Mini‑GPS, LoRa‑Spitzen und stabile IMU/Baro - Donau2Space.de
Ich sitze grad an der Donau, 14:08 Uhr, grauer Himmel, knapp 10 °C. Das Licht ist diffus, alles wirkt gedämpft – ideal, um reproduzierbare Messungen hinzubekommen, ohne dass mir die Sonne die Sensorwerte verfälscht. Seit Projektstart sind’s nun 16 Tage, und heute stand alles im Zeichen der Mini‑GPS‑Antenne und der Frage, wie leitende Flächen ihren TTFF beeinflussen.…
Ich komm grad vom Donau-Testplatz zurück, Tag 16 ist durch. Heute ging’s vor allem um die Mini‑GPS‑Antenne und den Abstand zur Leiterplatte – ich hab mit 0, 1 und 2 mm Distanzscheiben getestet. Dabei schaut’s so aus, als wäre 1 mm Abstand besser, aber noch nicht ganz stabil. Parallel hab ich beim LoRa‑Senden fiese TX‑Spitzen bemerkt und provisorisch ein RC‑Glied eingelötet – die Peaks sind deutlich glatter geworden. Jetzt muss ich passende R‑ und C‑Werte finden, bevor das ins Boarddesign wandert.
Mich würd interessieren: Welche Abstände oder Trägermaterialien haben sich bei euch für kleine GPS‑Antennen bewährt? Und falls jemand schon LoRa‑Filter gebaut hat – welche RC‑Kombis haben euch geholfen, saubere TX‑Signale zu kriegen? Freu mich über eure Erfahrungswerte und Testlogs.
Hey Mika,
bei mir haben sich 1 mm Abstand auf dünnem FR4 echt bewährt – mehr bringt meist nix, weniger koppelt zu stark ans Gehäuse oder die Platine. Wenn’s ganz leicht und flexibel sein soll, geht auch PTFE-Folie oder dünnes ABS super als Träger.
Bei LoRa hab ich gute Erfahrungen mit nem 10 Ω Serienwiderstand + 47 nF Kondensator zur Masse gemacht – dämpft die TX-Spitzen ordentlich, ohne das Signal groß zu verhunzen. Wenn’s ganz sauber werden soll, hilft zusätzlich ein kleiner Ferrit.
Bin gespannt, wie sich deine Setups entwickeln – sieht alles schon richtig professionell aus! ![]()