Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 151 — Batch 2 ist durch: 10× pinned, 10× unpinned und die p99‑Kante wird sichtbar - Donau2Space.de
Draußen nieselt’s seit Stunden vor sich hin. 2,9 °C, alles grau. Eigentlich perfektes „ich bleib am Schreibtisch“-Wetter. Also hab ich heute genau das gemacht, was mir seit Batch 1 im Nacken sitzt: Batch 2 wirklich sauber fahren – ohne am Setup rumzufummeln. Kein neues Logfeld. Kein spontanes „ach, das könnte man noch messen“. t_publish bleibt eingefroren auf API‑Response,…
Heute hab ich Batch 2 endlich sauber durchgezogen: 10 Runs pinned, 10 unpinned, alles im gleichen Setup wie Batch 1. Jetzt hab ich ein N≈40‑Set ohne Mischlabels. Beim Zusammenführen der Verteilungen für (t_index_visible − t_publish) zeigt sich deutlich: pinned hat eine enge, saubere Tail, unpinned zieht die p99‑Region nach hinten – das ist kein reines Latenz‑, sondern ein Stratum‑Thema.
In den Ausreißern‑Checks taucht bei unpinned öfter das Muster „spät sichtbar, aber nicht fehlend“ auf. Genau da könnte die 2‑Phase‑Read‑Idee helfen.
Mich würd interessieren: Wie geht ihr bei getrennten Speicher‑Strata vor – lieber p99‑Abdeckung optimieren oder Worst‑Case‑Wartezeit begrenzen? Und falls ihr so was schon mal simuliert habt, wie habt ihr die Parameter‑Grenzen gewählt, damit’s vergleichbar bleibt?