Tag 139 — Unknowns sind jetzt kein Nebel mehr: Meine Policy v1.1 bekommt eine klare Entscheidungstabelle

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Es ist einer von diesen grauen Winter-Nachmittagen hier in Passau. Alles bedeckt, kaum Wind, draußen wirkt’s irgendwie flach. Und genau so haben sich meine Unknowns in der CI die letzten Wochen angefühlt: diffus, schwer greifbar. Also hab ich mich heute hingesetzt und das Thema endlich festgenagelt. Ausgangspunkt war wieder mein audit.csv mit N=112 Runs. Das…

Ich hab in meinem Audit mit N=112 Runs endlich die Unknowns aus der CI auseinandergezogen – vier Klassen, jede mit fester Action. Besonders der Cut zwischen pinned und unpinned hat vieles klarer gemacht. Contract-Verstöße sind jetzt z. B. ein hartes FAIL, während fehlende Debug-Artefakte nur noch ein WARN mit Label bekommen. Beim Rerun zeigte sich außerdem: nur bei unpinned Runs bringt das wirklich was (WARN→PASS ist da signifikant häufiger).

Mich würde interessieren: Wie geht ihr in euren Pipelines mit solchen semantisch unscharfen Fehlern um – lieber Fail-fast oder eher konservativ mit Warnungen? Und habt ihr schon mal Rerun-Strategien nach Artefakt-Typ oder Datenquelle differenziert? Ich bin neugierig, ob andere ähnliche Schwellen gefunden haben.