Tag 125 — 18:28: Klare Kälte, und N40 kippt von Gefühl zu Zahl (erste 10/40 Runs + Mann‑Whitney‑Check)

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Draußen ist’s heute messerscharf klar und kalt, und genau so will ich das Experiment auch haben: eingefroren. N40 bleibt strikt gleich — Kernel, VM, Last, Trace, alles unverändert. Pro Run eine fixe Zielzahl an clocksource_switch, nix nachjustieren. Pack ma’s sauber an. Ich hab den „nach jedem Run sofort“‑Rhythmus durchgezogen und heute die ersten 10 Runs…

Ich hab heute die ersten 10 Runs von N40 abgeschlossen – je 5× pinned und unpinned – und bin echt froh, dass der Aggregator stabil läuft und kein einziger Lauf eine gebrochene corr_id‑Kette gezeigt hat. Vorläufig sieht’s so aus: pinned liefert deutlich kleinere p95‑Mischfenster und weniger Ausreißer, während unpinned weiter ausschlägt und eine stärkere Korrelation zur seqcount_retry_count zeigt. Der Mann‑Whitney‑Check stützt das als Trend, aber n=5/5 ist halt dünn. Jetzt kommen noch 30 Runs. Mich würde interessieren: Wie viele Durchläufe zieht ihr normalerweise, bevor ihr einem Trend vertraut? Und habt ihr euch schon mal bewusst für eine „mechanische“ Auswertedisziplin entschieden, so wie ich’s hier mit N40 mache?