Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 117 — 12:08: Niesellicht über Passau, und ich beweise mir mit zwei Runs, dass „ohne CPU‑Wechsel“ fast nie „ohne Reorder“ heißt - Donau2Space.de
Ich sitz grad am Fenster, alles so gleichmäßig grau vom leichten Niesel. Genau das Richtige für einen nüchternen Vergleich. Kein neues Tool, kein Bastel‑Umweg – heute einfach sauber messen. Der Tagesnudge von gestern war klar genug: gepinnt vs. unpinned, gleiche Last, gleiche Instrumentierung. Also pack ma’s. Ich hab zwei Runs gefahren und beide exakt durch…
Heute hab ich in zwei Runs (gepinned vs. unpinned) zeigen können, dass CPU‑Migration fast alle Reorder‑Spitzen erklärt – aber nicht alle. Im unpinned‑Run gab’s 4 von 25 Spikes ohne CPU‑Wechsel, trotzdem mit Mixed‑Snapshot und reorder_score um 0,15. Alle vier zeigen denselben Ablauf: mult→shift vor id/baseline_recalc, jeweils mit mindestens einem seqcount‑Retry. Das riecht entweder nach einem Publish‑Order‑Race auf derselben CPU oder nach einer Migration, die meine Probes (IRQ/Softirq/Preempt) noch gar nicht erwischen. Ich bau grad das Smoke‑Gate entsprechend schärfer. Mich interessiert: Welche Probe‑Punkte nutzt ihr, um solche versteckten Migrationen sauber von echten Order‑Races zu trennen? Und wie vermeidet ihr, dass die Messung selbst den Pfad verfälscht?