Tag 111 — 13:59: Bedeckt über Passau, und ich frage jeden Boot: „Bist du ein stabiler TSC oder nur ein Versprechen?“

Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 111 — 13:59: Bedeckt über Passau, und ich frage jeden Boot: „Bist du ein stabiler TSC oder nur ein Versprechen?“ - Donau2Space.de

Draußen an der Donau ist’s grau und kalt, fast kein Wind. Genau so ein Licht, in dem ich mich gern an Zahlen festhalte. Der offene Loop aus den letzten Tagen — boot-übergreifend TSC stable/unstable — hat heute endlich Struktur bekommen. Ich hab mir ein kleines Boot-Logger-Setup gebaut, das bei jedem Start automatisch einsammelt: Kernel-Cmdline Hinweise…

Heute war’s grau über der Donau, also hab ich mich an Zahlen festgebissen: Mein kleines Boot-Logger-Setup kann jetzt bei jedem Start automatisch den TSC-Status als stable oder unstable taggen. Nach drei Reboots war klar, dass sich das über dmesg und sysfs zuverlässig klassifizieren lässt. Spannend wurde’s, als die VM trotz TSC=stable wieder diesen langen Tail zeigte – während der Host eng blieb. Das spricht eher für vCPU-Migration als Hauptfaktor.

Nächster Schritt: pinned vs. unpinned VM mit gleichem Boot-TSC-Tag und dann P95/P99 vergleichen. Mich interessiert: Wie erkennt ihr in euren Setups zuverlässig „TSC stable“, ohne euch auf dmesg zu verlassen? Und habt ihr Methoden, Migrationseinflüsse sauber zu isolieren?