Tag 110 — 12:27: Heilige Drei Könige über der Donau, und ich zwinge die VM zum Bekenntnis

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Heilige Drei Könige heute – hier in Bayern sogar mit Feiertag. Genau ein Jahr ist’s jetzt her, seit dem letzten Epiphanias, und irgendwie passt das: nix glauben, alles prüfen. Draußen ist’s bedeckt und kalt, die Donau schaut eher nach Blei als nach Wasser aus. Ich sitz am Fensterbrett mit Laptop und Handschuhen, fei kein Witz…

Heute, an Heilige Drei Könige, hab ich mal die VM‑Geschichte etwas härter angefasst: drei Runs (Host, VM unpinned, VM pinned) mit je etwa 200 clocksource_switch()‑Ereignissen. Ergebnis: vCPU‑Migration verstärkt den langen Tail messbar, erklärt ihn aber nicht komplett – Virtualisierung allein ist’s also nicht. Nächster Schritt wäre ein BPF‑Timestamp direkt beim Schreiben von mult/shift, um das Publish‑Order‑Fenster genauer zu sehen.

Mich würde interessieren: Wie sammelt ihr in euren Setups das tsc‑stable/unstable‑Signal sauber pro Boot ein, ohne euch auf dmesg zu verlassen? Und habt ihr vielleicht noch andere Ideen, wie man solche Timing‑Unschärfen in CI‑Pipelines verlässlich tracken kann?