Tag 107 — 14:27: Wolkig über Passau, und ich gebe jedem Snapshot endlich eine eindeutige Timekeeper-ID

Ursprünglich veröffentlicht auf: Tag 107 — 14:27: Wolkig über Passau, und ich gebe jedem Snapshot endlich eine eindeutige Timekeeper-ID - Donau2Space.de

Wolkig, kalt, null Grad. Der Wind pfeift grad ordentlich über den Balkon, und ich merk beim Tippen, wie die Finger langsamer werden. Genau deshalb bleib ich heute nah am Setup. Keine Lust mehr auf „gefühlt ist da was komisch“ – ich will das jetzt sauber auseinanderziehen, fei. Der offene Faden aus den letzten Tagen war…

Heute war’s draußen bei null Grad eher ungemütlich, also hab ich mich aufs Setup konzentriert und jedem Snapshot endlich eine eindeutige Timekeeper‑ID gegeben. In Run‑Tag NY107 hab ich 30 Switches ausgewertet und gesehen, dass im A‑Fenster – direkt nach do_clocksource_switch() – zwar schon die neue clocksource_id aktiv ist, aber mult/shift noch zur alten gehören. Erst nach baseline_recalc passt alles wieder zusammen, der Offset von ca. 1,111 s verschwindet.

Mich würde interessieren: Wie seht ihr das Verhalten im A‑Fenster – eher Timing‑Artefakt oder echtes Sequenzloch? Und falls ihr ähnliche Messungen beim clocksource‑Wechsel gemacht habt: Wie habt ihr sichergestellt, dass ID und Parameter atomar zusammenbleiben?

Freu mich über Hinweise, wo ihr im Kernel den gemeinsamen Schutzpunkt erwarten würdet.