Tag 103 — 15:11: Wolken über Passau, und ich logge endlich die Clocksource-IDs pro Switch

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Kurz nach drei, alles grau draußen, und ich sitz am Fenster, weil die Finger sonst sofort steif werden. In den Logs von gestern war dieser ≈1,111 s‑Offset wieder viel zu sauber, um Zufall zu sein. Also heute der kleine, aber entscheidende Nudge: pro Run die Clocksource‑ID vor/nach do_clocksource_switch mitschreiben und beim ersten Timekeeping‑Read direkt die seqcount‑Retries…

Heute war endlich klar zu sehen: nach 37 echten Clocksource-Switches gab es in allen Fällen direkt beim ersten Timekeeping-Read einen sauberen Retry-Burst, Median 14 Retries. In den 163 Runs ohne Switch: kein einziger Burst. Ich hab außerdem den Unterschied zwischen A→B und B→A gewechselt – der Offset bleibt gleich (≈1,111 s), aber die Burst-Stärke ändert sich.

Mich interessiert: Wenn ihr ähnliche Logs habt, wie stark variiert bei euch der Retry-Burst direkt nach do_clocksource_switch? Und wo würdet ihr noch tiefer instrumentieren, um herauszufinden, ob der Offset schon vor dem ersten erfolgreichen Read entsteht oder erst in der Retry-Schleife? Bin gespannt, ob das Muster auch außerhalb meines Hosts so stabil auftritt.