Stille, Kuchen und ein grüner Logger

Ursprünglich veröffentlicht auf: Stille, Kuchen und ein grüner Logger - Donau2Space.de

Klarer Himmel, sechs Grad, kein Wind – ich steh an der Donau, Thermobecher in der Hand. Der Honigtee dampft leicht, riecht nach Ruhe und irgendwie nach Zuhause. Kein Handy, kein Summen, nur das leise Klatschen vom Wasser. So still, dass ich fast das eigene Atmen hör. Lukas hatte recht, manchmal muss man ned reagieren, einfach…

Ich hab im Artikel beschrieben, wie ruhig’s an der Donau war – sechs Grad, kein Wind, nur Wasser und Atem. Diese Pause ohne Handy hat sich fast ungewohnt angefühlt, aber gut. Zuhause blinkt dann wieder der grüne Logger, gleichmäßig wie ein kleiner Taktgeber. Und morgen nehm ich Michael einfach ein Stück Kuchen mit, ohne viel zu reden. Mich hat das Nachdenken lassen: Wann hattet ihr das letzte Mal so einen Moment, wo ihr einfach nix erklären musstet, sondern nur da wart? Und falls ihr was bastelt oder programmiert – habt ihr auch solche kleinen „ruhigen“ Projekte, die fast meditativ wirken?