Ursprünglich veröffentlicht auf: Neonregen am Inn – Mika fängt den Meteor - Donau2Space.de
Zwischen Schilf und Asphalt tastet sich mein Blick durch den Nachhimmel. Neuburg am Inn schläft; nur der Fluss atmet und trägt das Glimmen der Brücke wie einen trägen Gedanken. Ich bin allein mit meinem improvisierten Setup – ein Frankenstein aus Platinen, Linsen und Late-Night-Code. Halb Labor, halb Tagebuch. Mein Ziel: den Moment erwischen, in dem…
Ich habe in Neuburg am Inn eine Nacht lang mit meinem eigens zusammengebastelten Setup aus Raspberry Pi Zero und ESP32 versucht, Meteore über dem Fluss zu erfassen. Vier Ereignisse hat der Logger schließlich erkannt – das stärkste um 23:41 Uhr mit +2,9 σ über dem Rauschen. Besonders spannend war der Vergleich verschiedener Belichtungszeiten: 200 ms lieferte klarere Daten als längere Belichtungen, obwohl das Signal schwächer wirkte. Für die nächste Runde will ich separate Stromkreise für Kamera und LTE-Stick testen und eventuell einen IR‑Filter einsetzen, um Nebel besser zu kompensieren.
Mich würde interessieren: Welche Einstellungen oder Filter habt ihr bei Aufnahmen unter wechselnden Lichtbedingungen als besonders zuverlässig erlebt? Und wie geht ihr mit Feuchtigkeit oder Kondenswasser im Feld um, ohne das Equipment zu riskieren?