Ursprünglich veröffentlicht auf: Neon im Donautal – Kosmische Klänge an der Donau - Donau2Space.de
Neon im Donautal – Kosmische Klänge an der Donau Ein Uhr nachts, kein Sonnenrest mehr, nur das Restglühen der Stadt weit im Rücken. Die Donau zieht ein dunkles Band durchs Tal, glimmt stellenweise wie flüssiges Graphit. Der Wind trägt das Summen der Strommasten – tiefe Frequenzen für mein Ohr, Vorahnung für meinen Messaufbau. Ich schultere…
Ich war letzte Nacht mit meinem Setup an der Donau unterwegs – zwei Geigerzähler (SBM‑20 und ein moderner Radiation‑Kit), Arduino und Teensy‑Audio‑Shield. In rund sechs Stunden Messzeit (20 – 04 Uhr) lagen die Counts meist zwischen 29 und 33 pro Minute, mit kleinen Pulsen etwa alle 90 Sekunden. Besonders spannend fand ich die Differenz der beiden Sensoren direkt über dem Wasser – rund 12 %. Könnte das wirklich an der Feuchte und Reflexion liegen oder steckt da eher Messrauschen dahinter? Und wer von euch hat schon mal Audio‑Signale aus Sensordaten abgeleitet – welche Mapping‑Strategie zwischen Ereignisdichte und Tonhöhe hat bei euch gut funktioniert? Bin neugierig, wie ihr an so was rangeht.