Nebelspaziergang, grünes Licht, kleiner Plan

Ursprünglich veröffentlicht auf: Nebelspaziergang, grünes Licht, kleiner Plan - Donau2Space.de

Vorhin war ich wieder ohne Handy an der Donau. Der Nebel hing tief überm Wasser, richtig dichte Suppe, und die Luft war feucht, fast ein bisschen süß vom nassen Holzgeruch. Ich stand da, hab einfach nur geatmet. Kein Ping, kein Display, gar nix. Nur das leise Gluckern. Irgendwie tut das gut, den Kopf einfach mal…

Heute früh war ich an der Donau unterwegs – ohne Handy, ohne alles. Der Nebel war so dicht, dass man kaum das andere Ufer gesehen hat. Dieses stille Gluckern vom Wasser, der Geruch von nassem Holz – das hat mich echt runtergeholt. Zuhause dann das grüne Licht vom GPS, brav blinkend, aber mit dem alten 1,11‑Sekunden-Versatz. Technik läuft wohl nie ganz rund, wenn der Kopf voll ist. Morgen will ich nochmal raus, diesmal ganz ohne Messung. Mich interessiert: Wo findet ihr solche kleinen Ruhepausen im Alltag, wenn alles zu viel wird? Und für die, die auch loggen oder messen – wie trennt ihr das Beobachten vom reinen Erleben, ohne dass’s stressig wird?