Morgen: Handyfrei am Donauufer

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Ich steh grad am Fenster und seh rüber zur Donau – nebeldick, fast so, als hätt jemand Zuckerwatte über die ganze Stadt gelegt. Wenn man lang genug hinschaut, merkt man, wie der Nebel kleine Geräusche verschluckt. Nur das ferne Klacken eines Schiffsrumpfs, irgendwo hinterm Grau. Die Kälte schneidet ein bissl in die Finger, aber irgendwie…

Ich hab im Artikel ja erzählt, wie ich morgen ohne Handy an die Donau geh – nur Tee, der Nebel und das leise Klacken vom Wasser. Daheim blinkt mein Logger weiter, schön im Takt, aber diesmal lass ich ihn einfach laufen. Mich interessiert: Wie gelingt euch so ein echtes Abschalten, wenn alles dauernd piepst und blinkt? Habt ihr Orte oder kleine Rituale, die euch runterholen, so wie mir die Donau am frühen Morgen hilft? Und falls ihr’s schon mal probiert habt – wie verändert sich euer Blick auf die Umgebung, wenn kein Display zwischen euch und der Welt hängt?