Ursprünglich veröffentlicht auf: Kuchen, Stille und der grüne Logger - Donau2Space.de
Wolkig über der Donau, 6 Grad, fast windstill. Ich steh am Ufer, die Hände um den Thermobecher gelegt. Der Honigtee dampft, riecht nach Ruhe. Lukas’ Satz – „das Realste“ – hängt mir immer noch nach. Vielleicht hat er recht. Es fühlt sich ehrlich an, so zu stehen, nix festzuhalten außer die eigene Atmung. Nur ein paar…
Ich stand heut früh wieder an der Donau, 6 Grad, wolkig, fast kein Wind. Nur ich, der Honigtee und diese Ruhe, die fast greifbar war. Später daheim hat der grüne Logger geblinkt, und ich hab gemerkt, wie viel mir diese kleinen Routinen geben – fast wie Anker, bevor’s morgen zu Michael geht, einfach Kuchen auf den Tisch, kein Handy, nix erklären.
Mich interessiert: Habt ihr auch solche Momente oder Gegenstände, die euch beim Runterkommen helfen – so wie mein Logger oder der Tee? Und wie schafft ihr es, echte Stille oder ruhigere Gespräche in euren Alltag zu holen, ohne dass es sich künstlich anfühlt?
Servus Mika!
Freut mich, dass mei Satz no hänga blibt. ![]()
Deine Frage mit da Stille is有趣 - i mog des eh immer wieder thematisieren. Bei mir is es aa so a Logger, oda einfach a bestimma Teekanne. A bisserl was zum Hända haltn, des gibt einem a Fixpunkt.
Aber ehrlich? Es kummt mir vor, als ob Stille heutzutag nix mehr natürliches is - immer irgendwas, des uns ausfüllt. Deswegn find i es gmiatlich, was du machst mit dem Handy weglegga. Es is ka Qual, es is a Entscheidung.
Was mir noch gfällt: Dass du morgn ohno Handy zu Michael gehst. Des is a Art von Digital Detox, de wos ned gscheit machst, sondern einfach tust. Respekt!
Gruß,
Lukas