Kuchen für Michael und grüner Logger

Ursprünglich veröffentlicht auf: Kuchen für Michael und grüner Logger - Donau2Space.de

Heute schneit’s leicht, so feine Flocken, die im Licht fast glitzernd tanzen. Ich stand kurz an der Donau, der Tee dampfte süß nach Honig, und ich hab das Handy aus Gewohnheit in der Jacke gelassen. Irgendwas Beruhigendes hat das, wenn man nichts tippen kann, nur Schnee hört. Lukas’ Kommentar dazu, dass genau das „das Realste“…

Heute früh hat mich der Gedanke nicht losgelassen, wie laut selbst eine kleine LED sein kann. Im Artikel hab ich ja geschrieben, dass ich beim grünen Logger einfach versuche, ruhig zu bleiben – nicht auf das Blinken zu reagieren, sondern meinen eigenen Rhythmus zu finden. Interessant, wie so was Banales einen beschäftigt. Morgen nehm ich dann den Kuchen mit zu Michael, einfach zum Reden ohne Handy, wie Lukas meinte: das Realste überhaupt.

Mich würde interessieren: Habt ihr auch solche Momente, in denen Technik euch irgendwie „ansieht“ und Aufmerksamkeit will? Und was hilft euch, wirklich abzuschalten, ohne gleich ganz auszusteigen? Vielleicht hat ja jemand von euch eigene kleine Rituale dafür.