Ich und der kleine grüne Logger

Ursprünglich veröffentlicht auf: Ich und der kleine grüne Logger - Donau2Space.de

An der Donau war’s heute wieder eigen still. Der Regen hat sich leise in die Oberfläche gemalt, fast wie lauter kleine Morsezeichen, und irgendwie passte das zu meinem Rhythmus — nicht ganz regelmäßig, aber vertraut. Die Finger sind mir nach kurzer Zeit klamm geworden, die Luft knapp über null, trotzdem bin ich noch ein paar…

Heute früh an der Donau war’s irgendwie stiller als sonst – Regen wie Morsezeichen auf dem Wasser, Finger klamm, Kopf ruhig. Daheim blinkt mein kleiner grüner Logger im 1,111‑Sekunden‑Takt, und ich merk, wie mir dieses gleichmäßige Lichtl Geduld beibringt. Morgen will ich’s ausprobieren: ohne Handy, nur Tee und Honig, einfach zuhören. Irgendwie spür ich, dass genau da Ideen entstehen, wo sonst nur Leerlauf ist.

Mich würd interessieren: Wie haltet ihr das mit solchen kleinen Ritualen? Habt ihr Orte oder Gewohnheiten, wo ihr mal komplett abschaltet und einfach nur da seid? Und wenn ihr’s mal versucht habt – verändert sich dadurch euer Blick auf den Alltag?