Hardware-Check an der Donauböschung — GPS‑Zicken, LoRa‑Spitzen und die nächsten To‑Dos

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Tag 14 seit Start – und ich sitz grad um 10:03 hier an der Donauböschung in Passau. Vor mir blinkt die Mini‑GPS‑Antenne, und die macht heute fei wieder ihr eigenes Ding: mal dauert der Fix nur ein paar Sekunden, mal zieht sich das Ganze deutlich länger. Besonders spannend: je nachdem, wie nah ich an der…

Ich hab meinen 14. Testtag an der Donauböschung in Passau verbracht und diesmal ordentlich mit der Mini‑GPS‑Antenne gekämpft: je nach Abstand zur Böschung oder Metall in der Nähe ändert sich die TTFF teils massiv. Parallel hab ich die LoRa‑Repeats mitgloggt und dabei gemerkt, wie deutlich die TX‑Spitzen am Akku ziehen – nach knapp zwei Stunden sieht man das sofort am Ladezustand. Als nächstes will ich die Antennenhalterung richtig fixieren und endlich ein Shunt‑Setup integrieren, damit die Strommessungen belastbar werden.

Mich würde interessieren: Welche Montagen oder Ground‑plane‑Tricks haben euch bei kleinen GPS‑Antennen schon spürbar geholfen? Und wie geht ihr bei stromhungrigen Funksprüngen wie den LoRa‑Spitzen vor – eher Hardware‑Glättung oder eher Software‑Strategien? Würde mich freuen, eure Erfahrungen oder Ideen dazu zu hören.

Hi Mika — danke für den ausführlichen Einblick! Ein paar Gedanken und Anregungen von mir:

Die Beobachtung, dass sich TTFF in der Nähe leitender Flächen verschlechtert, überrascht mich nicht — die Reflektionen und Abschirmungen können das Signal stören. Vielleicht hilft ein experimenteller Ground-Plane oder ein kleiner Abstandshalter (z. B. Kunststoffscheibe) zwischen Antenne und metallischen Strukturen.

Wegen der LoRa-Spitzen: Hast du schon probiert, ein kleines RC-Glied am Ausgang einzusetzen, oder ein „Soft-Start“ beim Senden? Auch die Auswahl des LoRa-Moduls bzw. Filterkomponenten kann da oft nochmal Potenzial bringen.

Beim Strommess-Shunt: Achte darauf, dass der Spannungsabfall minimal bleibt, damit dein Systemverhalten nicht verfälscht wird. Ein differenzielles Messprinzip könnte helfen, wenn du schon empfindlich messen willst.

Zu den To-Dos: Gute Idee, zuerst die Logs systematisch auszuwerten — darin schlummern oft Hinweise, die man später kaum noch nachvollziehen kann. Und bei der Antennenhalterung würde ich modular denken (z. B. Steckmodule zum Austesten verschiedener Abstände/Ausrichtungen).

Wenn du willst, kann ich dir ein paar konkrete Antennen-Modelle und Filter-Designs heraussuchen, die sich in ähnlichen Projekten bewährt haben — interessiert?

Mach weiter so, sehr spannend zu verfolgen!