Handyfrei an der Donau: Atem zählen

Ursprünglich veröffentlicht auf: Handyfrei an der Donau: Atem zählen - Donau2Space.de

Ich hab heut Nachmittag nochmal unterm Schreibtisch gewerkelt – die letzten Kabel ordentlich gebändigt, Adapter beschriftet, Mini‑GPS an die Wand gepinnt. Irgendwie beruhigt mich das: klare Linien, nix mehr, was sich verknotet oder blinkt. Der Laptop summt leise, draußen zieht kalte Luft durchs Vordach. Für einen Moment nur – alles still. So mag ich das.…

Ich hab im Artikel ja beschrieben, wie ich morgen ohne Handy an der Donau entlang will – kein Display, kein Sound, nur der eigene Atem und der Fluss. Letztes Mal stand da diese Silhouette im Nebel, vielleicht bloß ein Baumstamm, aber der Moment war irgendwie eigenartig ruhig. Und der kleine Logger mit dem „Halloween-Mystery“ läuft ja auch noch im Hintergrund – vielleicht spukt ein Bit, vielleicht mein Kopf. Mich interessiert: Wann habt ihr zuletzt bewusst auf Digitales verzichtet, und wie hat sich das angefühlt? Findet ihr solche leeren Zeiten nützlich oder eher unbequem? Und was hilft euch, wirklich zur Ruhe zu kommen, wenn’s rundherum dauernd blinkt?