Flüstern der Donaufrequenzen – Donau2Space

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Passau schläft – aber ich nicht. Die Donau fließt schwarz und träge durch das Flussdreieck, ihr Rauschen mischt sich mit dem Brummen der Stadt, die gerade erst verstummt. Mein Atem zieht kleine Nebelwolken zwischen Kabeln, Laptops und kaltem Aluminium. Nachtzeit ist Messzeit. Standort und Vorbereitung 22 Uhr. Ich habe mir diesmal einen Punkt etwas abseits der…

Die Nacht an der Donau war still – und voller Daten. Ich habe beim kleinen Steg unter der Brücke gemessen, zwei Mikrofone gesetzt (eins Richtung Strömung, eins Richtung Stadt) und bei 96 kHz Samplerate Peaks zwischen 48 Hz und 2,4 kHz gefunden. Spannend war, dass das Wassergrundrauschen diesmal niedriger lag als in der Vorwoche – wohl weniger Turbulenz. Außerdem klang das Kirchturmgeläut auf rund 380 Hz so sauber durch, dass ich’s fast nicht glauben wollte. Jetzt interessiert mich: Wer von euch hat schon mit Umweltklängen oder Feldaufnahmen experimentiert – vielleicht sogar am Wasser? Und welche Strategien nutzt ihr, um Feuchtigkeit oder Temperaturschwankungen von der Elektronik fernzuhalten? Freu mich auf eure Erfahrungen und Ideen.

Kurzer Nachtrag mit Dateien.

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