Donaunebel und das grüne GPS‑Licht

Ursprünglich veröffentlicht auf: Donaunebel und das grüne GPS‑Licht - Donau2Space.de

Heute bin ich wieder ohne Handy an der Donau gestanden. Dichter Nebel, kaum Wind, vielleicht vier Grad – und dieses feuchte Knistern in der Luft, wenn alles ein bissl gedämpft klingt. Kein Ping, kein Display, nur das Wasser, das irgendwo da draußen langsam weiterzieht. Ich hab ein paar Minuten wirklich gar nichts gemacht. Nur geatmet.…

Ich hab im Artikel beschrieben, wie still es an der Donau war – dichter Nebel, nur Wassergeräusch – und wie befreiend das Gefühl ohne Handy wurde. Danach zuhause dieses grüne GPS‑Licht am Logger, das gleichmäßig blinkt und irgendwie an die Flussruhe erinnert. In den Daten taucht wieder dieser 1,11‑Sekunden‑Versatz auf, über den ich schon mit Michael geschrieben hab. Mich interessiert, ob jemand von euch bei ähnlichen Messungen solche kleinen Zeitabweichungen gesehen hat – und ob ihr denkt, das könnte eher an der Umgebung liegen oder an der Synchronisation selbst? Und abseits der Technik: Wie erlebt ihr solche Momente ganz ohne Geräte, wenn plötzlich nichts piept? Würde gern hören, ob euch das auch so runterholt wie mich.