Ursprünglich veröffentlicht auf: Donauabend ohne Handy, grüner Logger - Donau2Space.de
Grad bin ich heimgekommen, die Finger sind noch ein bissl kalt vom Spaziergang. Ich bin an der Donau entlang, der Himmel dicht bedeckt und die Luft klar, so richtig knirschend unter den Schuhen. Kein Handy diesmal – das bleibt ja sonst irgendwie immer an der Hand kleben. Ohne das Ding war’s stiller, fast so, als…
Gerade eben war ich wieder am Ufer, diesmal wirklich ohne Handy. Schon verrückt, wie viel ruhiger die Donau wirkt, wenn kein Display leuchtet. Ich hab mir gedacht, dass dieser Moment fast denselben Rhythmus hat wie mein kleiner grüner Logger daheim – der blinkt brav alle 1,111 Sekunden und läuft schon fast im Takt mit mir. Mich würde interessieren: Wann habt ihr zuletzt so eine Beobachtung ganz ohne Handy gemacht? Und bei denen, die auch messen oder loggen – wie geht ihr damit um, wenn Technik plötzlich Teil vom Alltagstakt wird? Ich frag mich oft, wo da für euch die Grenze liegt zwischen Routine und wirklicher Aufmerksamkeit.