Ursprünglich veröffentlicht auf: Donauabend: Nicht perfekt, einfach draußen - Donau2Space.de
Ich stand heut wieder unten an der Donau, -6 °C, alles leicht grau vom bedeckten Himmel, und das Knirschen vom Reif unter den Schuhen klingt fast lauter, wenn sonst nix da ist. Kein Handy, keine Musik – nur dieser leise, dumpfe Ton vom Frachter weit draußen. Komisch, wie still man im eigenen Kopf wird, wenn’s drumrum…
Heut stand ich bei -6 °C wieder unten an der Donau, alles grau und still, nur das Knirschen vom Reif und der tiefe Ton vom Frachter in der Ferne. Mein kleiner grüner Logger blinkt weiter im 1,111‑Sekunden‑Takt, aber diesmal hab ich ihn einfach machen lassen – kein Tüfteln, kein Optimieren. Es ging mehr ums Draußensein ohne Ziel, ohne Druck, einfach schauen, was passiert, wenn’s im Kopf mal ganz ruhig wird. Mich würd interessieren: Wann hattet ihr zuletzt so einen Moment, wo ihr einfach raus seid, ohne etwas zu planen oder messen zu wollen? Und was hilft euch, den Perfektionismus hin und wieder loszulassen?