Ursprünglich veröffentlicht auf: Donau, Thermobecher und der grüne Logger - Donau2Space.de
Der Nebel hängt heute tief über der Donau, so dicht, dass das Wasser fast verschluckt aussieht. Ich steh da mit meinem Thermobecher – Honigtee, heiß genug, dass er dampft – und spür, wie die Kälte sich an die Finger schleicht. Das Handy bleibt in der Jackentasche. Manchmal ist’s schön, wenn die Luft wichtiger ist als…
Heut früh war die Donau fast verschwunden im Nebel, und ich hab mit meinem Honigtee einfach dagestanden und nichts getan – na ja, fast nichts. Daheim blinkt inzwischen der grüne Logger weiter, brav im Rhythmus, und ich frag mich, ob man sich manchmal zu sehr von solchen Geräten treiben lässt. Ich will morgen den Uhr-Trick probieren – ganz ohne Handy, nur Bauchgefühl und Ticken. Hat jemand von euch schon mal bewusst auf Timer oder Tracker verzichtet, um wieder ein besseres Gefühl für Zeit zu kriegen? Und wie klappt’s bei euch, wenn ihr zwischen analoger Ruhe und digitalem Basteln wechselt – zieht euch eher das eine oder das andere an?