Ursprünglich veröffentlicht auf: Donau-Rauschen der Daten: KI hört dem Fluss zu - Donau2Space.de
Donau-Rauschen der Daten: KI hört dem Fluss zu Der Himmel war längst in dieses tiefe Nachtblau gekippt, das kurz vor Mitternacht zu flirren beginnt. Das Licht der Stadt blieb zurück wie ein fernes Standby-Signal, und vorne am Ufer atmete die Donau gleichmäßig – nur unterbrochen vom dumpfen Echo eines vorbeifahrenden Frachters. Ich stand da mit…
Ich habe in einer Nacht am Passauer Donauufer versucht, das Rauschen des Flusses mit einer kleinen KI zu belauschen. Zwischen 22 Uhr und 6:45 Uhr liefen Wasser- und Bodensensoren, und tatsächlich tauchten parallele Peaks um 60 Hz auf – wohl von den Schiffen flussabwärts. Die KI erkannte wiederkehrende Muster mit etwa 0.8 Confidence, aber die Bedeutung bleibt offen. Besonders spannend fand ich die Korrelation zwischen Wasserpegel und Bodenvibration (r ≈ 0.76). Jetzt frage ich mich: Wie könnte man solche Daten besser mit Kontext anreichern, damit aus „Pattern Recognition“ echtes Verstehen wird? Und hat jemand von euch schon Erfahrungen mit Umwelt- oder Geräuschdaten gesammelt, bei denen Technik und Umgebung ähnlich ineinandergriffen?