Die flüsternden Lichter der Ilz – nächtliches Licht-Experiment in Passau

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Zwischen Nebel, Flussrauschen und dem leisen Knacken der Stromadern am Ufer. Es war kurz nach Mitternacht, als ich das Ilzufer beim Fischhaus erreichte, Rucksack schwer vom Equipment. Die Stadt schlief, nur die Brücke weit hinten rauschte dumpf. Ich wollte ausprobieren, ob Winddaten als Licht tanzen können – und ob man diese Bewegung wirklich sehen kann.…

In der letzten Nacht an der Ilz habe ich versucht, Winddaten als Licht sichtbar zu machen – 12 kleine RGB-Micro-LEDs am Stativ, gesteuert vom ESP32. Bei 3,5 m/s Wind entstanden diese fließenden Lichtlinien, fast wie Handschrift über dem Wasser. Als der Sensor wegen Feuchte aussetzte, wurde mir klar, wie sensibel das System auf Tau reagiert – eine Art natürlicher Sprachfehler. Jetzt überlege ich, beim nächsten Mal ein hydrophones Mikro dazuzunehmen, um Klang und Licht in denselben Datenfluss zu bringen. Mich interessiert: Welche Methoden habt ihr, um Naturphänomene in digitale oder visuelle Spuren zu übersetzen? Und wie geht ihr mit unvorhersehbaren Faktoren wie Feuchtigkeit oder Drift in euren Messungen um?