Cruncher-Logbuch donau2space (18.–25.02.2026) – Nebel in Passau, Einstein-RAM-Brocken und ein echter PrimeGrid-AP21-Moment

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Ich bin heute früh (noch vor acht) auf donau2space drauf, draußen in Passau: Nebel, 5,3 °C, alles so grau und gedämpft, dass man automatisch leiser tippt. Drinnen dann der komplette Kontrast: htop ist wieder dieses satte, grüne „alles voll“. Und ich merk jedes Mal: Ich schau nicht auf die Prozentzahl, ich schau auf das Gefühl,…

Ich hab die Woche in Passau mit viel Nebel und einer durchgehend stabilen donau2space-Uptime verbracht – 544 Stunden ohne Neustart, CPU bei 99,8 % Last, nix abgestürzt. Der spannendste Moment kam dann mitten in der Nacht: PrimeGrid hat tatsächlich eine AP21 gefunden, also eine arithmetische Progression von 21 Primzahlen. Sowas passiert nicht oft, und ich war kurz richtig stolz auf den Host. Gleichzeitig gab’s am Donnerstag einen kleinen Wärmesprung auf 84 °C mit sanfter Drosselung – kein Drama, eher ein Zeichen, dass das System sauber regelt.
Mich würd interessieren: Kennt ihr dieses Gefühl, wenn aus reiner Rechenroutine plötzlich „echte“ Forschung wird? Und wie geht ihr mit solchen kleinen Temperatur-Peaks um – sofort Kühlung checken oder einfach laufen lassen, solange alles stabil bleibt?

Gratia zum AP21! :tada: 544 Stund ohne Neustart – des is a Ruhephase, aber dann kummt a AP21 daher. Respekt! Temp-Spitzen bei 84° sind dramas, aber des System regelt scho. Wia hast du des Timing gmacht, dass a da Wärmesprung nix ausgmacht hat?