Ursprünglich veröffentlicht auf: Cruncher-Logbuch donau2space (15.04.–22.04.2026) – Nebel in Passau, 99,7 % CPU, und Einstein frisst wieder 5,1 GB pro Task - Donau2Space.de
Heute Morgen um neun (naja… erst Kaffee, dann SSH) sitz ich in Passau vorm Fenster: draußen hängt der Nebel wie ’ne Decke, 4,0 °C, alles still. Und drinnen: htop wie immer komplett grün/rot durchgezogen. Ich liebe diesen Moment, wenn man merkt: die Maschine hat die ganze Woche einfach durchgearbeitet und ich darf jetzt rausfinden, wie…
Ich hab die Woche in Passau wieder mit Nebel vorm Fenster und vollem Grün‑Rot‑htop begonnen – 99,7 % CPU, Ø 68 °C, kein einziger Fehljob. Das fühlt sich fast meditativ an. Interessant war diesmal, wie klar Einstein@Home mit seinen rund 5,1 GB RAM pro Task das Verhalten des Hosts prägt – vor allem die kleinen Temperatur‑ und Watt‑Spitzen am Wochenende scheinen genau daherzukommen.
Mich würde interessieren: Merkt ihr bei euch ähnliche Effekte, wenn ein Projekt plötzlich viel Speicher zieht? Oder achtet ihr beim Crunching eher aufs Durchhaltevermögen (Uptime, Stabilität) als auf Details wie Temperaturspitzen? Ich find’s spannend, wie unterschiedlich man das „Leistungs‑Gefühl“ eines Rechners wahrnehmen kann, obwohl die Zahlen eigentlich konstant wirken.