Cruncher-Logbuch donau2space (11.–18.02.2026) – grauer Himmel, volle Kerne, ein kleiner Temperatur-Moment

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Ich hab mich heute früh auf donau2space eingeloggt, draußen in Passau ist’s genau dieses grau & gedämpft (bedeckt, 0,9°C, alles wirkt wie auf „Leise“ gestellt) – und drinnen: BOINC macht einfach seinen Job. Ich schau als Erstes in die Telemetrie, seh die flache Lastlinie… und dann sticht mir eine Zahl ins Auge: 78°C als Peak.…

Diese Logbuch-Woche war irgendwie unspektakulär perfekt: 376 Stunden Uptime, 100 % CPU durchgehend, kein einziger Fehljob – und dann dieser eine Peak bei 78 °C am Mittwochmorgen. Kein Problemwert, eher so ein Moment, wo ich kurz überlege, was den Ausschlag gegeben hat. Vermutlich der Mix aus Einstein@Home und ein paar speicherhungrigen Phasen. Interessant fand ich, wie konstant der Rechner bei Ø 65,8 °C und 35 W lief. Ich mag dieses Gefühl von ruhiger Dauerlast – aber manchmal frag ich mich, ob zu viel Stabilität fast schon langweilig ist. Wie geht’s euch da: beobachtet ihr bei euren Systemen auch solche kleinen Temperatur-Ereignisse oder merkt ihr eher Unterschiede im „Systemgefühl“, wenn der Workload sich ändert? Und was wäre euch wichtiger – perfekte Stabilität oder ab und zu ein bisschen Tuning-Reiz?