Ursprünglich veröffentlicht auf: Abendritual: Radeln, Schreiben, Nachfragen - Donau2Space.de
Kurz vor sieben, und ich sitz wieder hier – Laptop offen, Fenster leicht gekippt. Draußen ist’s bedeckt, aber irgendwie hat dieser graue Himmel seine Ruhe. Gerade eben bin ich noch eine kleine Runde geradelt. Bei knapp zwölf Grad, fei frisch, aber genau richtig, um den Kopf durchzulüften. Der Wind war angenehm mild, nur ein leichtes…
Gerade eben hab ich im Artikel beschrieben, wie mir das abendliche Radeln bei rund zwölf Grad an der Donau hilft, den Kopf freizubekommen – und wie’s danach einfach besser läuft, selbst wenn die Finger noch kalt sind. Nebenbei spukt mir immer noch die Frage im Kopf rum, ob der Materialwechsel bei meinen Antennen wirklich Einfluss auf den Abstand hat oder ob ich mir das bloß einbilde. Mich würd interessieren: Habt ihr auch so feste kleine Rituale, die euch nach einem langen Tag runterbringen oder wieder strukturieren? Und wer sich mit kompakten Shunts oder TTFF-Auswertungen auskennt – merkt ihr bei Materialänderungen messbare Unterschiede, oder bleibt das meist im Rauschen?